Zombräu – Blutweisse

Dinkel-Weissbier, 5,0%

Trinktemperatur: na

Farbe: Sehr bräunlich (Richtung Alt) und trübe mit einer schönen stabilen Krone.

Geruch: Hier kommen einem hauptsächlich Bananen-Aromen mit einem Hauch roter Früchte in die Nase. Kein Fehler, aber mir zu bananig.

Geschmack: Ein sehr leichtes Bier mit viiiel Bananenaromen und einem schön bitteren Finish. Angenehm anders trotz der Bananenaromen.

Fazit: 3 von 5 Punkten, für den Freund des Bananenaromas vielleicht eine 4. Mir ist es einfach zu bananing, aber die Malzmischung macht es zu etwas besonderem. Hätte nie gedacht, dass esoterische glutenunverträgliche Werwölfe so ein Bier können.

Zombräu - Blutweisse

Duckpond Brewing – Tizzle Tazzle

Berliner Weisse/Sauerbier, 4,5 %

Trinktemperatur: 14,9°C

Farbe: Absolut lichtdicht, da massiv trüb und eindeutig rot. Der Schaum war sehr schnell weg. EBC-Skala definitiv nicht anwendbar 😉

Geruch: Eindeutig nach leicht vergorener Himbeere. Mhmmm.

Geschmack: Sehr gutes Mundgefühl mit eindeutigem Geschmack nach Johannisbeere (interessanterweise…), dabei sehr sauer. Und ein undefinierbarer Beigeschmack.

Fazit: Ok, hier muss ich erst ausholen. Es ist ein absoluter Eyecatcher und der Geruch ist super angenehm, aber geschmacklich haut es mich echt nicht um, da ich es massiv zu sauer finde und das imho alles überbügelt. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es als Teil eines Cocktails funktioniert. Für mich persönlich erstmal 2 von 5 Punkten, aber 4 von 5 Punkten als Showpiece.

Duckpond - Tizzle Tazzle

Frau Gruber – Teach me Tiger

DDH DIPA, 8,2 %
Trinktemperatur: 12,8°C

Farbe: Ein überraschend helles Bier mit einer relativ leichten Trübung (EBC-5-10). Die Schaumkrone verfliegt schnell, es bleibt aber ein schöner Rand. Anmerkung: Wie mir im weiteren Verlauf auffiel, ist die Trübung doch sehr ausgeprägt, da habe ich wohl eher dekantiert als eingeschenkt…

Geruch: Wahnsinn, das volle Paket Früchte: vorrangig dominant sind rote Beeren und Mandarine. Sehr angenehm.

Geschmack: Ein vollmundiges und sehr fruchtiges Bier. Wenig Kohlensäure, und wie ich meine eine leichte Cremigkeit, bei einem sehr dezent bitteren Abgang. Ich komme bloss nicht auf die Frucht, die ich schmecke. AUf jeden Fall sehr intensiv, wenn auch undefiniert.

Fazit: 4 von 5 Punkten, ein schön vollmundig fruchtiges DIPA, toll gemacht. Wobei einen der Titel aber schon fragen lässt: is it Porn or Frau Gruber 😉 ?

Frau Gruber - Teach me Tiger!

Insel Brauerei – Swimmer’s Saison

Saison, alkoholfrei

Trinktemperatur: 10,7°C

Farbe: Schön klar mit stabiler Krone, orange-bräunlicher Farbton (EBC ca 25).

Geruch: Hier finden sich hauptsächlich Hopfen-Aromen und ein wenig Malz. Meiner Meinung nach nicht so super angenehm.

Geschmack: Ein sehr schlankes, trockenes Bier mit einem Hauch von Saison-Aromen. An sich gelungen nur dünn.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Kann man trinken, kann man schwimmen lassen. Ich gestehe den Punkt zu, dass es das erste alkoholfreie Saison ist, dass ich kenne. Und dafür ist es gelungen. Wobei es für mich eher ein Mini-Saison ist 😉

Insel - swimmers Saison

Motel Brew – White Sands

Pale Ale, 5,5%
Trinktemperatur: 18,4°C

Farbe: Ein sehr helles, trübes Bier (EBC 5-7) mit schöner, schnell verfallender Krone.

Geruch: Sehr angenehmer Geruch nach, Ananas, Zitrus und Mandarine.

Geschmack: Ein sehr fruchtiges und leichtes Bier, das bei dezenter Bittere im Hintergund und leichter Kohlensäure schön durch die Mundhöhle rollt.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Wow, nicht schlecht, für die White Sands geht man gerne an den Strand.
Motel Brew - White Sands

Steambrew – Weizen Pale Ale

Weizen Pale Ale, 5,6 %

Trinktemperatur: 10,9°C

Farbe: Leicht trübe mit deutlichen Orange-Ton und einer schönen Krone.

Geruch: Klassische Weizen-Aromen kombiniert mit undefiniert tropischen Früchten. Sehr angenehm.

Geschmack: Insgesamt mehr ein Weizen als ein Pale Ale. Der sehr mächtige Weizen-Körper geht sofort ins Bittere über, wirkt deswegen ein wenig unausgewogen.

Fazit: 3 von 5 Punkten. In a pinch, it will do. Aber irgendwie fährt die Geschichte nur mit halbem Dampf.

Steambrew - Weizen Pale Ale

Camba – Hopla

Dry Hop Lager, 5,4 %

Trinktemperatur: n.a.

Farbe: EIn klares goldenes Bier mit Orange-Tönen (EBC ca. 15-20).

Geruch: Klar malzbetont mit Zitrus-Aromen durch den Hopfen.

Geschmack: Ein leichter Körper, überraschend wenig malzig, dafür sehr rund im Abgang mit einer angenehmen Bittere.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Hopla, schon weg? Sehr angenehmes Trinkbier, aber mehr ist dann auch nicht.

Camba - Hopla

Basecamp Bonn – Durstlöscher

Ale ?, 4,5%
Trinktemperatur: 11,8°C

Farbe: Die Farbe hier geht schon ein wenig ins Dunklere, ansonsten klar mit stabilem Schaum.

Geruch: Leicht floral mit Weizen-Aromen. Sehr malzbetont und irgendwie verspricht die Nase Cremigkeit.

Geschmack: Ein schlankes, eher malzbetontes Bier mit einem leicht bitteren Finish und sehr viel Kohlensäure. Wäre ganz ok, wenn dieser leichte Uhu-Geschmack nicht wäre, in meinen Augen eher ein Fehler.

Fazit: Aktuell 2 von 5 Punkten, ohne den Fehlgeschmack eine solide 3. Wenn der nicht wäre, wäre das ein solides Trinkbier.
Basecamp Bonn - Durstlöscher

Ax! – Mursalski Red Ale

Red Ale, 6,4%
Trinktemperatur: 13,4°C

Farbe: Ein dunkles, leicht trübes Bier mit einer schönen Krone, die jedoch recht schnell verfällt.

Geruch: Wow, total überraschende Bandbreite: Zimt, Tee, Minze bzw Eukalyptus. Erinnert mich ein wenig an Dr. Pepper.

Geschmack: Nicht ganz so spektakulär wie der Geruch, der Tee-Eindruck hält sich, also auch hier Zimt und Minze. Bleibt aber wie der Geruch trotzdem angenehm. Sehr schlank mit wenig Kohlensäure.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Es ist auf jeden Fall aussergewöhnlich und funktioniert. Das Geschmacksprofil mag nicht jedem behagen, v.a. da es manchmal ein wenig den Eindruck einer Tinktur gegen „Red Cock“ hat 😉
Mursalski Red Ale

Augusta Bräu – Urhell

Altbayrisches Lager (?), 4,9%

Trinktemperatur: 16,4°C

Farbe: Ein helles, klares Bier (EBC <10), mit persistierender Krone.

Geruch: Sehr malzig und süßlich, mir pesönlich zuviel.

Geschmack: Typisch Helles. Sehr vollmundig bei milder Kohlensäure und einem leicht bitteren Finish. Überraschenderweise leichte Bananen-Aromen.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein total rundes Helles mit einem super angenehmen Mundgefühl. Mir persönlich verderben es die Bananen-Aromen ein wenig. Ob die vom Ur… kommen?

Augusta - Urhell