Motel Brew – White Sands

Pale Ale, 5,5%
Trinktemperatur: 18,4°C

Farbe: Ein sehr helles, trübes Bier (EBC 5-7) mit schöner, schnell verfallender Krone.

Geruch: Sehr angenehmer Geruch nach, Ananas, Zitrus und Mandarine.

Geschmack: Ein sehr fruchtiges und leichtes Bier, das bei dezenter Bittere im Hintergund und leichter Kohlensäure schön durch die Mundhöhle rollt.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Wow, nicht schlecht, für die White Sands geht man gerne an den Strand.
Motel Brew - White Sands

Steambrew – Weizen Pale Ale

Weizen Pale Ale, 5,6 %

Trinktemperatur: 10,9°C

Farbe: Leicht trübe mit deutlichen Orange-Ton und einer schönen Krone.

Geruch: Klassische Weizen-Aromen kombiniert mit undefiniert tropischen Früchten. Sehr angenehm.

Geschmack: Insgesamt mehr ein Weizen als ein Pale Ale. Der sehr mächtige Weizen-Körper geht sofort ins Bittere über, wirkt deswegen ein wenig unausgewogen.

Fazit: 3 von 5 Punkten. In a pinch, it will do. Aber irgendwie fährt die Geschichte nur mit halbem Dampf.

Steambrew - Weizen Pale Ale

Camba – Hopla

Dry Hop Lager, 5,4 %

Trinktemperatur: n.a.

Farbe: EIn klares goldenes Bier mit Orange-Tönen (EBC ca. 15-20).

Geruch: Klar malzbetont mit Zitrus-Aromen durch den Hopfen.

Geschmack: Ein leichter Körper, überraschend wenig malzig, dafür sehr rund im Abgang mit einer angenehmen Bittere.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Hopla, schon weg? Sehr angenehmes Trinkbier, aber mehr ist dann auch nicht.

Camba - Hopla

Basecamp Bonn – Durstlöscher

Ale ?, 4,5%
Trinktemperatur: 11,8°C

Farbe: Die Farbe hier geht schon ein wenig ins Dunklere, ansonsten klar mit stabilem Schaum.

Geruch: Leicht floral mit Weizen-Aromen. Sehr malzbetont und irgendwie verspricht die Nase Cremigkeit.

Geschmack: Ein schlankes, eher malzbetontes Bier mit einem leicht bitteren Finish und sehr viel Kohlensäure. Wäre ganz ok, wenn dieser leichte Uhu-Geschmack nicht wäre, in meinen Augen eher ein Fehler.

Fazit: Aktuell 2 von 5 Punkten, ohne den Fehlgeschmack eine solide 3. Wenn der nicht wäre, wäre das ein solides Trinkbier.
Basecamp Bonn - Durstlöscher

Ax! – Mursalski Red Ale

Red Ale, 6,4%
Trinktemperatur: 13,4°C

Farbe: Ein dunkles, leicht trübes Bier mit einer schönen Krone, die jedoch recht schnell verfällt.

Geruch: Wow, total überraschende Bandbreite: Zimt, Tee, Minze bzw Eukalyptus. Erinnert mich ein wenig an Dr. Pepper.

Geschmack: Nicht ganz so spektakulär wie der Geruch, der Tee-Eindruck hält sich, also auch hier Zimt und Minze. Bleibt aber wie der Geruch trotzdem angenehm. Sehr schlank mit wenig Kohlensäure.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Es ist auf jeden Fall aussergewöhnlich und funktioniert. Das Geschmacksprofil mag nicht jedem behagen, v.a. da es manchmal ein wenig den Eindruck einer Tinktur gegen “Red Cock” hat 😉
Mursalski Red Ale

Augusta Bräu – Urhell

Altbayrisches Lager (?), 4,9%

Trinktemperatur: 16,4°C

Farbe: Ein helles, klares Bier (EBC <10), mit persistierender Krone.

Geruch: Sehr malzig und süßlich, mir pesönlich zuviel.

Geschmack: Typisch Helles. Sehr vollmundig bei milder Kohlensäure und einem leicht bitteren Finish. Überraschenderweise leichte Bananen-Aromen.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein total rundes Helles mit einem super angenehmen Mundgefühl. Mir persönlich verderben es die Bananen-Aromen ein wenig. Ob die vom Ur… kommen?

Augusta - Urhell

Sudden Death – Berlin Syndrome

DDH IPA, 6,5 %

Trinktemperatur: 15,4°C

Farbe: Ein sehr helles Bier (EBC ca 5-7 imho) mit einer ausgeprägten Trübung und einer stabilen Krone.

Geruch: Hier finden sich undefinierte Frucht sowie rote Frucht-Aromen mit einem Hauch von Zitrus, wie ich meine. Insgesamt angenehm aber total undefiniert.

Geschmack: Ein vollmundiges Bier (das merkwürdigerweise gleichzeitig schlank wirkt) mit angenehmer Kohlensäure. Auch hier findet sich die undefinierte Frucht wieder, das Ganze endet in einem leicht bitteren Finish. Insgesamt sehr stimmig.

Fazit: 3 von 5 Punkten, kratzt allerdings hart an der 4. Insgesamt ist alles richtig gemacht, ohne Ecken und Kanten, es ist mir bloss ein wenig zu brav. Allerdings großes Plus fürs Syndrome: das ist kein Fruchtsaft, sondern Bier 😉

Sudden Death - Berlin Syndrome

Sainte Nitouche – Brunette

Biere brune, 8%

Trinktemperatur: 11,4°C

Farbe: Trüb und sehr lichtdicht (EBC 50-60) mit einem sehr stabilen Schaum.

Geruch: Hier finden sich Röstaromen und Kakao sowie eine leicht säuerliche Note, wie ich finde. Sehr angenehm und komplex.

Geschmack: Es ist tatsächlich leicht säuerlich, was leider nicht ganz passt (imho). Dazu finden sich Kaffee-Aromen, braunes Malz und Karamell.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Leider verdirbt es die Säure, die auch laut Stil-Definition nicht reingehört. Wäre auf jeden Fall ein Kandidat für einen neuen Test, um einen Zufall auszuschliessen. Ansonsten stimmt der Rest und ich mag die Etiketten. Aber so kann ich erstmal nur sagen: Sorry Kleine, es liegt an mir.

Sainte Nitouce - Brunette

 

 

Raschhofer – Musenkind

Porter, 5,0%

Trinktemperatur: n.a.

Farbe: Klar und tief dunkel (EBC ca. 70-80), keine starke Schaumbildung.

Geruch: Ein sehr angenehmer Geruch nach Malz und Röst-Aromen.

Geschmack: Vollmundig, überraschend wenig süß, dabei viel Röst-Aromen bei angenehmer Kohlensäure.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein angnehmes, etwas herberes Porter. Dabei ist das Musenkind eher sehr brav.

Raschhofer - Musenkind

Jopen – Koyt

Gruit-Bier, 8%

Trinktemperatur: 8,3°C

Farbe: Eine dunkle, rot-braune Färbung mit einer sich schnell verlierenden Krone (EBC ca. 30)

Geruch: Malzbetont, mit einem Hauch Süße (evtl. vom Hafer?)

Geschmack: Sehr malzig mit wenig Kohlensäure, irgendwie medizinisch und anangenehm bitter im Abgang. Hat was von Gewürzmet. Irgendwie ein Jägermeister light.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Zur Erklärung: Geschmacklich ist es nicht ganz meins, obwohl super solide. Aber es ist halt doch was sehr anderes. Vielleicht ist es wie beim ersten Bier, es braucht noch eines 😉

Jopen - Koyt