Gässle Bräu – Strong Ale

Malzige Nase mit Spuren von roten Früchten.
Dunkler Bernstein in der Farbe, mit stabiler kleiner Krone.
Müller Kohlensäure, interessanterweise recht leicht mit malzigen Aromen, die ich nicht wirklich einordnen kann. Spuren von Banane und Hefe.
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Malty nose with hints of red fruit. Dark amber in colour, with a persistent small head. Mild carbonation, interestingly light with malty notes I can’t put my finger on, hints of banana and yeast. Might have to have it a bit warmer.

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Laacher Klosterbier – Dunkles

Riecht klar nach dunklen Malz bzw. Röstaromen. Nicht malzig, dafür hält sich die Röstaromatik bis zu einem leicht bitteren Finish. Ganz leichter Anklang von Kaffee. Gutes Mundgefühl. Mit gefällt es. Und irgendwie wirkt es wie ordentliches Mönchsfutter

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Nose heavy with dark malt. Not very sweet but the roasty theme keeps on until a slight bitter finish. Very faint hint of coffee. Good mouth feel. Personally, I like it. And it feels like proper monk food

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Brauerei Krieger – Bandit Bräu

Typisches Helles, ein wenig von allem, aber master of none. Tendiert ein ganz kleines wenig zum Malz bevor es in einem sehr leichten bitteren finish ausklingt. Nichtsdestotrotz super trinkbar und lecker.

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Typical Helles, sthg from everything but master of none. Tends to veer on a very light malty side ending in a very light bitter finish. Nevertheless highly drinkable and yum.

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Das aktuelle Bierstudio Ep. 34 – Die kleine Teaser-Folge

Hallo alle zusammen,

da ja doch wieder einige Zeit ins Land gegangen ist, wollte ich mal ein kleines Lebenszeichen von mir geben.

Es ist einiges in Planung und im Entstehen, dauert aber noch, deswegen mal ein kleines Update.

Und der Aufruf, mir Eure Themen zu schicken. Ich würde gerne wissen, was euch interessiert 🙂

Und das Beste zum Schluss: eine schicke kleine Brauerei.

Vater Strauss

Bis zum nächsten Mal.

Enjoy responsibly.

Euer Dr. Durstig.

Scholar

Stigbergets Bryggeri x Sudden Death Brewing – Gouge Away

Imperial Stout, 14,5 %

Trinktemperatur: 8,2°C

Farbe: Sehr dunkel (EBC ca 80?), allerdings noch nicht komplett lichtdicht. Krone relativ grobporig und verliert sich schnell.

Geruch: Wow, wie ein Glas Nutella, gutes Nutella (oder doch Hanuta?). Ich meine hauptsächlich Haselnüsse und Kakao zu erriechen, den angepriesenen Kaffe finde ich nicht, aber da gibt es natürlich fließende Übergänge. Auf jeden Fall geil!

Geschmack: Ein ziemliches Brett: dick und süss, jetzt kommt auch der Kaffee durch. Ein wenig Alkohol am Ende, der aber durch die Haselnuss-Aromen  im Finish sehr schön gefangen wird. Im Körper finden sich Kaffee und Kakao sowie ein angenehmer Kohlensäure-Biss im Antrunk. Komplex! Und eine komplette Mahlzeit!

Fazit: 4 von 5 Punkten. Überzeugt total, davon hätte ich mir für den Winter eingraben sollen…
Die 5 nur deswegen nicht, weil man nach einen garantiert satt oder betrunken ist…oder beides. Aber ein tolles Bier zum Teilen, zum Dessert und irgendwie schreit das nach einem food pairing.

Stigbergets x SD

Sudden Death – Once upon a time in Eternia

DDH IPA, 7 %
Trinktemperatur: 14,4°C

Farbe: Wie ein Orangensaft! Sehr hell und definitiv sehr trübe mit einer schönen kleinen Krone.

Geruch: Hier finden sich hauptsächlich Mango mit einem Hauch von Zitrus. Sehr angenehm, wobei ein One-Trick-Pony.

Geschmack: Dezente Kohlensäure bei einem guten Mundgefühl. Ein fruchtiger Körper, wobei auch hier die Mango dezent bleibt. Ich meine auch ein wenig Zitrus im Antrunk zu finden. Der Abgang ist kaum bitter, dafür findet sich ein wenig alkoholische Wärme im Abgang.

Fazit: Ich tue mich hier schwer zwischen 3 und 4 von 5 Punkten zu entscheiden. Es ist ein gutes Bier, aber auf dem hohen Niveau von Sudden Death sticht es auch nicht heraus. Mir persönlich fehlt ein wenig ein wenig mehr Bitterkeit.

Bestimmt für viele eine 4 von 5, für mich im Moment eine 3 von 5 Punkten. Aber Skeletors Feierabendbier macht auf jeden Fall Spass.

SD - Once upon a Time in Eternia

Buddelship – Mr. T

Black IPA, 6,5 %
Trinktemperatur: na

Farbe: Ein sehr dunkles Bier, das aber noch nicht lichtdicht ist. EBC Wert imho zwischen Porter und Stout mit einer schönen stabilen Krone.

Geruch: Hier finden sich dezente Zitrusnoten und im Hintergrund ein wenig dunkles Malz.

Geschmack: Ein ganz klar malzbetontes Bier mit Kaffee- und Kakao-Aromen. Es findet sich wenig Hopfen, dafür ein „erdig“-bitterer Abgang bei dezenter Kohlensäure. Eventuell war es zu kalt.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein angenehmes Black IPA mit angenehmer Nase und einem dunklen, malzbetontem Körper. Sticht bloss nie besonders hervor.

Buddelship - Mr T

Das aktuelle Bierstudio – Ep. 31 Weihnachten 2020

Hallo alle zusammen,

heute eine kurze Folge, in der es darum geht, was mit meinem Bier passiert ist und natürlich auch um Weihnachtsgeschenke. Ganz nach dem Motto: The Good, the Bad and the Ugly.

Top 3:

    1. Growlerwerks uKeg
    2. Homebrewing Journal
    3. The Comic Book Story of Beer (Link geht leider zu Amazon), How to Brew by John J. Palmer, Brew Beer like a Yeti by Jereme Zimmermann

Flop 3:

    1. Das war die Tasche, die am merkwürdigsten fand…für 300$ einfach zu teuer, egal wie toll die sein mag…
    2. Die Biertankstelle, nur ein Beispiel. Gibt es auch in teurer…
    3. Der wahnsinnig innovative 3-in-1 Flaschenöffner…auf der Seite waren noch ein paar andere Treffer…

The Ugly:

Ansonsten noch, wen ich jetzt direkt versucht habe zu unterstützen:

Wo ich es nicht mehr geschafft habe:

Die Liste ginge natürlich weiter…es gibt so viele tolle Sachen (Tyrell Braukunstatelier zB). Ich kann Sie gar nicht alle nennen.

Aber in diesem Sinne:

Noch alles Gute für dieses Jahr und das Kommende.

Enjoy responsibly

Euer Dr. Durstig.

Scholar

 

Brauhandwerk Hensen – Der Rundumschlag

Heute mal ein anderes Format, da Hensen in Ihrem Shop auch gemischte Pakete anbieten. Da dachte ich mir, warum nicht mal alle auf einmal…

Disclaimer: da ich die beiden Brauer schon kennenlernen durfte, gibt es heute keine Wertung, da ich totally biased bin 😉

Ich habe die Biere auch alle ordnungsgemäß selber gekauft und bekomme kein Geld dafür.

Stattdessen ein schmissiger Einzeiler, der es meiner Meinung nach am besten trifft.

Die Ankunft

So kam das Ganze an. Besonderer Touch: händisch in Zeitung eingepackt. Find ich gut 🙂

Die Kandidaten

Und hier haben wir die Kandidaten. Eines der Pils war dann auch vor lauter Freude ruckzuck weg genascht *unschuldig pfeif*

 

Hensen Pils

Pils, 4,8 %
Trinktemperatur: 10,4°C

Farbe: Ein sehr helles Bier (EBC max 8), dabei leicht trübe. Hat eine sehr schöne Krone, die zu einer schönen Decke wird 😉
Geruch: Ganz klassischer Pils-Geruch, der etwas mehr ins malzige geht – fühle mich an ein Kellerbier erinnert.
Geschmack: Angenehme Kohlensäure, der malzige Eindruck aus der Nase hält sich bis ins angenehm bittere Finish.
Fazit: Ein eher malzbetontes Pils, das aber sehr gut runter geht.

    • Solide und ehrlich.

Hensen Brombeer Sour Ale

Sour Ale, 4,5 %
Trinktemperatur: 11,2°C

Farbe: Im Prinzip Alt-farben (EBC ca. 23), mit einem dezenten Rot-Ton, der die Farbe sehr auffallen lässt (komt leider auf dem Bild nicht so gut raus. Auch hier leicht trübe mit einer schönen Krone.
Geruch: Riecht deutlich säuerlich mit einem dezenten Brombeer-Aroma und evtl. roten Beeren. Angenehm ohne Fehler.
Geschmack: Hier ist deutlich die Brombeere zu schmecken, wodurch es für mich interessanterweise schwerer als andere Sauerbiere wirkt. Vollmundig mit dezenter Kohlensäure und einem dezent bitteren Finish, der ein wenig an die Herbe einer Brombeere erinnert. Nicht so sauer wie erwartet.
Fazit: Mag ich sehr. Die Brombeere ist super eingesetzt, wodurch es für mich absolut raussticht. Absolute Empfehlung. Sour-real möchte man schon fast sagen 😀

    • Brombärenstark!

Brombeer Sour AleHensen Rote Dämmerung

Red Ale, 5,0 %
Trinktemperatur: 10,7°C

Farbe: Ein schöner Brauton, ich meine ein helles Alt (EBC ca. 20) mit einer schönen Krone.
Geruch: Ein sehr angenehmer Geruch nach Malz, Karamell, roten Beeren und einer leichten Fruchtigkeit.
Geschmack: Auf jeden Fall komplex und leicht säuerlich. Endet in einem leicht bitteren Finish bei deutlicher Kohlensäure. Vom Körper her eher schlank und gewinnt mit steigender Temperatur. Interessnt
Fazit: Das ist auf jeden Fall was anderes. Die Nase täuscht lieblich und einfach an, um dann eine komplexe Flanke in die Geschmacksknopsen zu landen. Es wird nicht mein Lieblingsbier, aber es macht Spass, es zu entdecken.

    • Interessant und komplex

Rote DämmerungHensen Alt

Alt, 4,8 %
Trinktemperatur: 10,5°C

Farbe: Liegt eindeutig im Alt-Bereich (imho EBC ca 31), ein braunes klares Bier mit einer schönen Krone.
Geruch: Ein malziger Geruch mit einer leichten Karamell-Note.
Geschmack: Schlank mit deutlich bitterem Finish bei klarer Kohlensäure. Dezent malzig, dabei geradlinig und ohne Schnörkel.
Fazit: Super angenehmes Trinkbier. Alt kann man damit werden 😀                Meiner Meinung nach stiltreu, sehr geradlinig und angenehm herb.

    • Solide und stiltreu.

AltHensen Grünhopfen Wiess

Wiess (Kölsch), 4,8 %
Trinktemperatur: 12,3°C

Farbe: Fahlgelb (EBC ca 5) und trüb in der Farbe mit einer schönen Krone, die allerdings schnell verfällt.
Geruch: Riecht leicht säuerlich und ist irgendwie gar nicht mein Fall
Geschmack: Ein sehr schlankes Bier mit dezenter Kohlensäure und einem leicht bitteren Finish, sonst finde ich da nicht viel.
Fazit: Ich hab den Stil zunächst nicht verstanden, ich dachte aufgrund des säuerlichen, dass es evtl. eine Weisse sein soll. Es ist aber ein Kölsch…ich mag kein Kölsch 😉

Ansonsten für den Kölsch-Liebhaber aber ein sehr balanciertes Bier mit dezenter Kohlensäure, mehr Malz als Hopfen und recht trinkbar. Nur der Grünhopfen will sich mir nicht erschliessen.

    • Balanciert.

Grünhopfen Wiess

Hensen Hopfenschelle IPA

IPA, 6,6 %
Trinktemperatur: 15,2°C

Farbe: Ein Bier im helleren Alt-Bereich (EBC ca 20-25), klar mit schöner Krone. Schön zu erkennen sind auch Orange- und Braun-Töne.
Geruch: Erinnert mich sehr an meine ersten IPAs, leicht fruchtig-zitrussig mit Malznote, wobei die Malzaromen hier leicht überwiegen.
Geschmack: Dezente Kohlensäure, malzbetonter Körper, der in ein solid bitters Finish übergeht. Die Hopfen-Aromen sind meiner Meinung nach ein wenig undefiniert, was aber keinen Abbruch tut, da ich es ein total stimmiges Gesamtbild finde.
Fazit: Meiner Meinung nach ein absolut klassisches IPA. Wneiger Frucht/Zitrus-betont, dafür schön bitter hinten raus. Da hol ich mir doch gerne ne Schelle!

    • Klassisch gut.

Hopfenschelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hensen Schwarze Schelle

Black IPA, 7,5 %
Trinktemperatur: 15,2°C

Farbe: Ein herrlich dunkles Bier zwischen Porter und Stout, gegen das Licht sind schöne Rot-Töne erkennbar. Sehr schöne Krone und klar.
Geruch: Malzbetont mit leichten Zitrus und Röst-Aromen. Total angenehm, ich meine auch Kaffee zu erschnuppern.
Geschmack: Hier finden sich Kaffee- und Röst-Aromen gefolgt von malziger Süße, die in einem prächtig bittere Finish anden. Milder Kohlensäure-„Bite“, dabei ist das Bier einfach konstant „da“ von vorne bis hinten.
Fazit: Wenn du einen Schluck nach dem anderen nimmst, um mehr zu entdecken… Dann weisst du, du hast einen Treffer. Macht absolut Lust auf mehr. Auch die Schelle hol ich mir gerne ab.

    • Dunkel, kräftig und herb.

Schwarze SchelleWelche fand ich jetzt am besten? Meine persönliche Top Drei wäre hier wie folgt:

Die Hensen Top Drei

    1. Brombeer Sour Ale, weil die Brombeere super eingesetzt ist und sich mit der Säure ein sehr gutes Gesamtbild ergibt. Dicht gefolgt von:
    2. Schwarze Schelle: Das Black IPA hat mich total abgeholt. Super Bier, das mich total neugierig gemacht hat. Und der überraschende dritte Platz:
    3. Rote Dämmerung: Auch wenn es nicht mein Lieblingsbier wird, war es total interessant und komplex, weswegen ich ihm hier den dritten Platz gönne. War aber harte Konkurrenz, da die anderen Biere auch sehr gut sind.