Witdorfer Brauerei Neumünster- Kladderadatsch

DDH IPA, 8 %

Trinktemperatur: 13,1°C

Farbe: Trübe mit leicht orangem Einschlag, EBC ca 8-10. Nur eine kleine Schaumkrone, die schnell aufgibt.

Geruch: Ein sehr angenehmer Geruch nach tropischer Frucht, der irgendwie einen vollmundigen Körper verspricht.

Geschmack: Wie erwartet sehr fruchtig und körperbetont. Hat was von Orangen-Saft mit einem Hauch von Bitterkeit im Finish, die 8% sind auch definitv nicht rauszuschmecken.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Will it blend? Oh yes! Definitv eines der besseren DDH IPA. Nur deswegen keine 5, weil ich sooo gerne noch einen Hauch mehr Bitterkeit gehabt hätte.

Witdorfer Brauerei Neumünster - Kladderadatsch

Schwarzbräu – Ex & Hop

Pale Ale,  5,4 %, IBU 30

Trinktemperatur: na

Farbe: Laut Herstellerangabe EBC 10, leicht trüb mit Orange-Tönen, stimme hier also zu. Schöne stabile Krone.

Geruch: Ein angenehm dezenter Geruch, leicht fruchtig nach Mango.

Geschmack: Vollmundig und angenehm perlend, die Frucht aus dem Geruch findet sich auch leicht im Antrunk wieder, danach viel Malz und herb im Abgang.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ex und hopp trifft es sehr gut: ein solides Pale Ale, von dem man gerne noch eines nimmt. Frucht, Malz, Bitterkeit –> es ist alles da, solides Gesamtpaket aber „Master of None„.

Schwarzbräu - Ex & Hop

Wittorfer Brauerei Neumünster- Schwarzbunte

Coconut Milk Stout, 5,8 %

Trinktemperatur: 14,2°C

Farbe: Ein klares Bier mit schönem stabilem Schaum. EBC „nur“ 85, es lässt noch ein wenig Licht durch 😉

Geruch: Mhmm, Kokosnuss, Karamell und evtl. ein wenig Schokolade? Riecht irgendwie cremig.

Geschmack: Überraschend herb und kräftig, Vollmundig mit dezenter Kohlensäure, aber kaum bitter. Und natürlich Kokosnuss, hat meiner Meinung nach ein wenig was von Kokosnuss-Wasser.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Total gelungen, mag ich sehr. Die Kokosnuss bringt hier eine super angenehme Aromatik mit rein. Ich bin so angetan, dass mir nicht mal ein Spruch einfällt…

Wittorfer Brauerei Neumünster - Schwarzbunte

Zombräu – Voodoo

Pale Ale, 3,7%

Trinktemperatur: na

Farbe: Ein klares, helles Bier mit Orange-Tönen. Es gab seehr viel Schaum und es war auch sehr perlig.

Geruch: Hier finden sich Citrus- und leichte Mango-Aromen. Evtl. auch ein wenig „noble hops“? Allerdings muss die Frucht schwer erschnuppert werden.

Geschmack: Ein schlankes Bier mit mittlerer Kohlensäure und einem dezent bitteren Finish. Weniger Frucht als erwartet.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein schlankes Pale Ale mit leichten Fruchtansätzen, die Lust auf mehr gemacht hätten. Nimmt mich nicht ganz gefangen aber es ist ein schönes schlankes Bier für zwischendurch.

Zombräu - Voodoo

Zombräu – Macumba

IPA, 5,2%, 13°P

Trinktemperatur: na

Farbe: Ein etwas dunkleres Bier (EBC ca. 15-20) mit einer feinporigen Schaumkrone. Klar.

Geruch: Sehr malzbetont mit „noble hops“-Aroma und leicht floralen Noten. Keine Fehler, aber nicht wahnsinnig aufregend.

Geschmack: Ein sehr schlanker Körper, dezente Kohlensäure. Auch hier finden sich leicht florale Noten und, wie ich meine, rote Beeren. Ich meine auch dezente Röstaromen zu finden, bin mir aber nicht sicher. Insg. meiner Meinung nach nicht bitter genug für ein klassisches IPA und nicht fruchtig genug für ein „neues“ IPA.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein super gefälliges IPA ohne Ecken und Kanten. Sehr brav, weswegen es meiner Meinung nach auch ein wenig vor sich hindümpelt in der Frage, ob es ein klassisches IPA sein will oder nicht. Aber total trinkbar mit einer schönen Aufmachung.

Zombräu - Macumba

Zombräu – Blutweisse

Dinkel-Weissbier, 5,0%

Trinktemperatur: na

Farbe: Sehr bräunlich (Richtung Alt) und trübe mit einer schönen stabilen Krone.

Geruch: Hier kommen einem hauptsächlich Bananen-Aromen mit einem Hauch roter Früchte in die Nase. Kein Fehler, aber mir zu bananig.

Geschmack: Ein sehr leichtes Bier mit viiiel Bananenaromen und einem schön bitteren Finish. Angenehm anders trotz der Bananenaromen.

Fazit: 3 von 5 Punkten, für den Freund des Bananenaromas vielleicht eine 4. Mir ist es einfach zu bananing, aber die Malzmischung macht es zu etwas besonderem. Hätte nie gedacht, dass esoterische glutenunverträgliche Werwölfe so ein Bier können.

Zombräu - Blutweisse

Duckpond Brewing – Tizzle Tazzle

Berliner Weisse/Sauerbier, 4,5 %

Trinktemperatur: 14,9°C

Farbe: Absolut lichtdicht, da massiv trüb und eindeutig rot. Der Schaum war sehr schnell weg. EBC-Skala definitiv nicht anwendbar 😉

Geruch: Eindeutig nach leicht vergorener Himbeere. Mhmmm.

Geschmack: Sehr gutes Mundgefühl mit eindeutigem Geschmack nach Johannisbeere (interessanterweise…), dabei sehr sauer. Und ein undefinierbarer Beigeschmack.

Fazit: Ok, hier muss ich erst ausholen. Es ist ein absoluter Eyecatcher und der Geruch ist super angenehm, aber geschmacklich haut es mich echt nicht um, da ich es massiv zu sauer finde und das imho alles überbügelt. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es als Teil eines Cocktails funktioniert. Für mich persönlich erstmal 2 von 5 Punkten, aber 4 von 5 Punkten als Showpiece.

Duckpond - Tizzle Tazzle

Motel Brew – White Sands

Pale Ale, 5,5%
Trinktemperatur: 18,4°C

Farbe: Ein sehr helles, trübes Bier (EBC 5-7) mit schöner, schnell verfallender Krone.

Geruch: Sehr angenehmer Geruch nach, Ananas, Zitrus und Mandarine.

Geschmack: Ein sehr fruchtiges und leichtes Bier, das bei dezenter Bittere im Hintergund und leichter Kohlensäure schön durch die Mundhöhle rollt.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Wow, nicht schlecht, für die White Sands geht man gerne an den Strand.
Motel Brew - White Sands

Ax! – Mursalski Red Ale

Red Ale, 6,4%
Trinktemperatur: 13,4°C

Farbe: Ein dunkles, leicht trübes Bier mit einer schönen Krone, die jedoch recht schnell verfällt.

Geruch: Wow, total überraschende Bandbreite: Zimt, Tee, Minze bzw Eukalyptus. Erinnert mich ein wenig an Dr. Pepper.

Geschmack: Nicht ganz so spektakulär wie der Geruch, der Tee-Eindruck hält sich, also auch hier Zimt und Minze. Bleibt aber wie der Geruch trotzdem angenehm. Sehr schlank mit wenig Kohlensäure.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Es ist auf jeden Fall aussergewöhnlich und funktioniert. Das Geschmacksprofil mag nicht jedem behagen, v.a. da es manchmal ein wenig den Eindruck einer Tinktur gegen „Red Cock“ hat 😉
Mursalski Red Ale

Das aktuelle Bierstudio – Ep. 16

Quick & Dirty nach der Craft in Frankfurt.

Ich teste heute einmal „Die Muttermilch“ von Faselbräu.

Und das „Elektroweizen“ von Bräugier.

Dazu gibts ein paar Impressionen von der Craft, wen ich da getroffen habe und was da so geht 🙂

Wie erwähnt quick and dirty, nicht mal die Shownotes sind vorbereitet xD

Aber wenigstens noch die erwähnte Aktion.