Das aktuelle Bierstudio – Ep. 35 – Braufreunde Berlin

Hallo alle zusammen,

heute habe ich nicht nur einen Gast, sondern zwei! Die beiden gehören zu den Braufreunden Berlin und erzählen ein wenig über den Verein und vieles mehr.

Braufreunde Berlin

Dabei kommen wir über Klötzchen, Stöckchen und Ästchen nicht nur zu Greg Koch, sondern auch zu diesen Themen:

    • Warum brauen als Hobby?
    • Was ist die BJCP?
    • Brauer und Hobbybrauer
    • Deutsche Beerfluencer auf Instagram
    • Tipps für den Weg zum Hobbybrauer
    • Bräugier
    • und vieles mehr.

Ausserdem wird heute das erste Mal im Bierstudio ein Spiel mit den Gästen gespielt.

@sauertrauth: Brian, we ❤️ you 😀

Dann viel Spass. Und immer dran denken: am Ende wird’s immer Bier 😉

Enjoy responsibly.

Euer Dr. Durstig.

Scholar

Brew Dog – King of Eights (V4 German Hop Edition)

NEIPA, 7,4%

Trinktemperatur: 10,8°C

Farbe: Sehr, leicht trüb mit Orange-Tönen und einer sehr schönen Krone.

Geruch: Fruchtige, undefinierte Aromen.

Geschmack: Sehr vollmundig und malzbetont. Leichte Anklänge von Frucht, kaum bitter.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ist voll ok, aber ich finde es eher unspektakulär. Relativ wenig Haze. Vielleicht die nächste Version abwarten?

BrewDog - King of Eights

Brew Dog – Alter Ego

West Coast IPA, 8,5%

Trinktemperatur: 8,8°c

Farbe: Ein leicht trübes, recht helles Bier (EBC ca. 15) mit einem sehr stabilen Schaum.

Geruch: Sehr malzbetont mit ein wenig Beeren-Aromen. Relativ wenig.

Geschmack: Ein sehr cremiges Mundgefühl, aber insgesamt sehr hopfenbetont und bitter, auch im Abgang. Insg. schwer zu differenzieren.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Insgesamt find ich es sehr gut, evtl. ein bischen zu bitter und fast auch ein wenig unspektakulär. Evtl. war mein Alter Ego einfach zu kalt.BrewDog - Alter Ego

Das aktuelle Bierstudio – Ep. 25 feat. Nina Bellem

Wie bereits in der letzten Folge angesprochen, gibt es heute wieder ein Special.
Und zwar zum Thema: Bier & Erotik.

Deswegen habe ich mir Verstärkung geholt und zwar die Autorin Nina Bellem.

Gemeinsam ergründen wir die mysteriöse Welt der bierischen Erotik anhand verschiedener Fallbeispiele nach dem Motto: „The Good, the Bad and the Ugly.“

Zuguterletzt gibt es natürlich noch ein Bier der Woche:
Das Zombie Cake von BrewDog.

Und damit ihr wisst, wovon wir reden:

The Bad:
Die Bier, die so schön…
Die klassische Variante, nur echt mit Fax.

The Good:
Der Welde-Spot
Drink in the Boff

Instagram
#thismamadrinks
#thegirlwithbeer aka Melis Papila

Und einfach der Vollständigkeit halber: Coke light Dude.

Enjoy responsibly

Euer Dr. Durstig

Scholar

BrewDog – Indie Pale Ale

Pale Ale, 4,2 %

Trinktemperatur: 12,1°C

Farbe: Sehr klar, etwas dunkler (EBC ca 13-20). Der Schaum verliert sich schnell.

Geruch: Sehr stark nach Hopfen, geht in die blumige Ecke. Total angenehm.

Geschmack: Ein sehr schlankes Bier mit leichter Kohlensäure, geht ein wenig kräuterig/harzig ab.

Fazit: 3 von 5 Punkten. Ein super solides Pale Ale, das evtl. ein wenig zu brav ist.

BrewDog - Indie Pale Ale

BrewDog – Ten ton truck

Imperial Stout – Black Forest Edition, 10%

Trinktemperatur: 12,5°C

Farbe: Ein definitiv lichtdichtes Bier mit einem feinen, bräunlichen Schaum (EBC 90)

Geruch: Hier finden sich sowohl Malz-Aromen (röstig, Kaffee) als auch Fruchtaromen (Kirsche?). Auf jeden Fall spannend.

Geschmack: Sehr vollmundig. Die Aromen aus der Nase halten sich, wir finden Kirsch- und Röst-Aromen, das Ganze schliesst mit einer leicht alkoholischen Note ab. Wenig Kohlensäure. Man könnte höchstens mäkeln, dass hier mit dem groben Pinsel gearbeitet wurde.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Subtil ist der Truck nicht, aber dafür bringt er eine leckere Ladung Kirsch-Aromen.

BrewDog - Ten ton truck

BrewDog – Nanny State

Alcohol free hoppy Ale, 0,5%

Trinktemperatur: 11°C

Farbe: Klares, dunkles Bier, EBC ca. 33. Mittelstabile Krone.

Geruch: Besitzt ein sehr blumiges Hopfen-Aroma, das ein wenig dunkles Malz mitbringt.

Geschmack: Kaum süss, recht bitter. Hat eher was von einer Hopfen-Limo.

Fazit: 4 von 5 Punkten. Ist auf jeden Fall anders als die meisten alkoholfreien Biere, wobei es nicht mein Lieblingsbier wird. Aber auf jeden Fall sehr anders.

Bemerkung: Ich muss zugeben, dass es schon etwas länger bei mir lagert (Best before war letztes Jahr im März…). Evtl. haben sich dadurch schon ein paar Aromen verflogen.

BrewDog – Nanny State

Das aktuelle Bierstudio – Ep. 17

Heute gehts um Reisen, aktuelle News und um das „Thicker than Blood“ von Sudden Death.

Bierbühne Rostock
Hoppen un Molt

Mein neuestes Brau-Equipment:

iKegger.eu – Premium Package

Links zu den News:

Ideenklau bei BrewDog? (Stern.de)
Das New Zealand IPA (oct.co)
Der Tagesspiegel Rant (tagesspiegel.de)
How to pour a perfect draught craft beer (forbes.com).
F**king heavy Sprudel!!!
Traditional Norwegian Kveik Yeasts: Underexplored Domesticated Saccharomyces cerevisiae Yeasts (biorxiv.org)
White labs teaches brewers how to count yeast cells (craftbrewingbusiness.com)

Hier noch zu den Begrifflichkeiten und der Brauerei:

Sudden Death Definition
Die Homepage von Sudden Death
Sudden Death bei Hopfenhelden

Das Bier (craftbeer-shop.com)

In diesem Sinne: Enjoy responsibly.

Euer Dr. Durstig.

Das aktuelle Bierstudio – Ep. 16

Quick & Dirty nach der Craft in Frankfurt.

Ich teste heute einmal „Die Muttermilch“ von Faselbräu.

Und das „Elektroweizen“ von Bräugier.

Dazu gibts ein paar Impressionen von der Craft, wen ich da getroffen habe und was da so geht 🙂

Wie erwähnt quick and dirty, nicht mal die Shownotes sind vorbereitet xD

Aber wenigstens noch die erwähnte Aktion.

Out with Stone, in with BrewDog

Ok, das war wohl die Neuigkeit der Woche. In meiner Signal-Gruppe kam auf einmal der Spruch, ob denn schon über meine neue Rolle als Biergartenbesitzer gesprochen wurde. Woraufhin mir erstmal ein leichtes „Hä?“ entfuhr.

Der Kumpel, der das erwähnt hatte, teaserte dann nur: BrewDog übernimmt in Berlin Stone.

…tick, tick….Booom!

Man muss dazu sagen: ich habe mir Anteile von BrewDog geholt, aber ich liebe die Stone Biere und den Standort in Mariendorf ganz besonders. Es ist ein super-schöne alte Halle in einem alten Industrie-Park. Wann immer ich in Berlin war, habe ich versucht dort hin zu fahren und ein Bastard oder ein anderes leckeres Bier zu trinken.

Insofern war das für mich erstmal eine kleine Katastrophe: kein Stone mehr in Deutschland. Neeeeeeiiiiiiiin!

Nachdem dann die erste Schnapp-Atmung überwunden war, musste ich unbedingt mehr herausfinden. Was, warum und wat nu?

10 Minuten später war ich doch etwas erleichterter:

    • Ja, Stone gibt den Standort auf. Sie haben sich da wohl übernommen.
    • Sie haben aber nicht vor Deutschland den Rücken zu kehren, der Tap-Room am Prenzlauer Berg bleibt.
    • So wie es aussieht, wird BrewDog ab dem 1. Mai 2019 den Standort in Mariendorf übernehmen und dort aber auch mit Stone kollaborieren und auch für Stone brauen.

Das ist natürlich schon ein Schlag für Stone, Greg Koch kommentiert das im Blog auch sehr lange und ausführlich mit einem Seitenhieb auf das deutsche Bauwesen (was ich sehr gut nachvollziehen kann). Aber es freut mich, dass der „Beer Jesus from America“ Deutschland nicht komplett verlassen will. Ich fände es einen herben Verlust.

Für BrewDog könnte der Takeover nicht besser kommen. Ich hatte ja schon angesprochen, dass ich noch keine Ahnung habe, wie die Brauerei mit dem drohenden Brexit umgehen will. Da kommt ein Standort in Deutschland mit einer gar nicht so kleinen Kapazität an einem interessanten Standort in Deutschland ja gar nicht so verkehrt. Da hab ich ja dann auch mal die Hoffnung, dass die Versandkosten günstiger werden 🙂

Aber ich wünsche beiden Brauereien auf jeden Fall das Beste für die Zukunft. Es ist ein Kompromiss, der wahrscheinlich einen glücklicher als den anderen gemacht hat. Aber es geht weiter und das ist gut.

Hier auch noch die beiden Stellungnahmen, einmal von Greg Koch und einmal von BrewDog:

Farewell Stone Brewing Berlin
BrewDog take stewardship of Stone Berlin

P.S.: vom „Größten Flop der Biergeschichte“ zu sprechen, halte ich übrigens für übertrieben und geschmacklos. Ja, Greg Koch haut gerne auf die Kacke, aber damit muss man auch umgehen können.