Das aktuelle Bierstudio – Ep. 8

Ich bin wieder da und ich freue mich wieder loslegen zu können.

Heute gibt es eine freie Folge, in der ich auch kurz anspreche, warum es so lange gedauert hat.

Man könnte die Folge auch “I’m back, baby!” oder “Das Berlin Special” nennen. Insofern viel Spass damit.

Enjoy responsibly.

Whisky Wednesday: Spring was here

Am Wochenende vom 17.-18.3. zog wieder der Whisky-Spring ins Schwetzinger Schloss ein. Das ist eine Veranstaltung, die ich verdammt gerne besuche, auch wenn man sich aufgrund des begrenzten Platzes manchmal ziemlich auf die Füße tritt…

Dabei waren meine Freunde Diana und Tobi, mit denen ich dann ziemlich über die verschiedenen Whiskys und anderen Spirituosen diskutiert habe. Sehr zur Freude von Tischnachbarn, insbesondere wenn die Beschreibungen doch sehr drastisch wurden (wie “Schuhsohlen-Whisky…”).

Dabei habe ich mir fleissig, ganz klassisch auf Papier, Notizen gemacht. Absolut aus der Masse herausgestochen sind dabei diese drei:

  •  Brennerei Scriptor – 49° Nord

Ein unglaublich rauchiger Whisky, der mit seiner ganz klar nach Schinken duftenden Nase bis zum Abgang voll überrascht hat. Sehr würzig und rauchig, ganz klare Empfehlung für die Freunde des torfigen Whiskys. Aber auch ein Unhold, da sehr ungewöhnlich. Aber nicht für jeden. Deswegen 4v5.

Zusätzlich absoluter Achtungserfolg, wenn man bedenkt, daß die Whiskys von Scriptor im Allgemeinen nur 3,5 Jahre auf dem Buckel haben.

Hier die Beschreibung des Brenners (Achtung: Link zu Facebook).

  • Blackadder – 12 years Bowmore Raw Cask

Blackadder hat eigentlich immer sehr starke Whiskys, hier auch wieder ein Vertreter der torfigen Sorte (irgendwie mag ich die halt am liebsten). Ein unglaublich runder Whisky, der sehr mild im Mund beginnt und dort auch sehr schön aufgeht. Dabei immer eine sehr angenehme Torfigkeit, die nicht die stärkste ist (da gibt es ganz klar torfigere) aber einfach gut. Ein Whisky, der schon sehr nahe an der 5 ist. Dennoch 4v5, weil wer Torf nicht mag, hat leider verloren.

Weitere Tasting Notes sowie erhältlich z.B. hier.

  • Corsair Oatrage – 50 %

Ganz klar der Exot hier, da aus gemälztem Hafer und Kaffee-Malz hergestellt. Ich bin ein sehr großer Fan von Hafer-Malz insofern war ich sehr neugierig. Tatsächlich fand ich ihn sehr süßlich mit einer ganz klaren “haferigen” Note mit abschließenden Kaffee-Tönen im Abgang. Dabei leider auch sehr alkohol-lastig, was dem Gesamtbild leider nicht so gut tut und die angenehme karamellige Süße untergräbt. Nichtsdestotrotz ein cooles Experiment und 3v5.

Mehr Info und erhältlich z.B. hier.

Ganz zum Schluss gab es noch einen sehr schönen Rum sowie einen Gin:

  • Ron Jaguar – Edition Cordillera, Fass-Stärke 65%

Sehr interessant war hier, das man im Gegensatz zu den anderen Ständen hier nichts für ein Dram bezahlen musste, sondern spenden konnte. Von der Nase her eher ein wenig unangenehm, da er leicht nach Klebstoff roch, was kein guter erster Eindruck war. Aber dann ein absolutes Geschmackserlebnis der besonderen Art. Erstmal schlug dieser Rum derbe rein und ging dann aber im Mund brutal auf: sehr süß und dann auch mild mit ein wenig Frucht. Für mich hier der hidden Champion mit 4v5.

Mehr Info hier.

  • Billy Bones – London Dry Gin, 50 %

Schöner Abschluss dann hier. Sehr direkter Gin mit Zitronengras und Szechuan-Pfeffer. Pur schon sehr lecker, fand ich fast besser als mit Tonic. Gerne mal wieder mit 4v5

Kleiner Disclaimer zum Schluss: von den Seiten, auf die verlinke, bekomme ich nichts, ich war z.T. dort aber schon selber Kunde und kenne den Service. Und da ich damit zufrieden war, verlinke ich guten Gewissens darauf.